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Zwangsräumung Verhindern NRW

IMG_20130928_175342Es war im Grunde nur eine Frage der Zeit. Im Zuge der Finanz- und so genannten Eurokrise sucht das internationale Kapital neue Anlagemöglichkeiten – Staatsanleihen sind out. Und auch wenn Deutschland diesbezüglich ein Spätzünder ist: Nun schlägt sich diese Entwicklung auf den hiesigen Immobilienmärkten wieder, weil hier noch hohe Profite möglich sind. Die Situation wird sich zuspitzen, insbesondere für Mieter und Wohnungssuchende.

Keine schönen Aussichten, die Knut Unger verbreitet. Er ist bereits seit Jahrzehnten für den MieterInnenverein Witten aktiv und diskutierte auf Einladung der Anarchistischen Föderation Rhein/Ruhr mit Interessierten über das Thema „Städte für Menschen, nicht für den Profit„. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Kampagne „Zeit für Plan Ⓐ“ im Taranta Babu in Dortmund statt.

Bundesweite Vernetzung hat begonnen

Schnell kam die Frage auf, wie sich die Menschen gegen Gentrifizierung, Wohnungsnot und Mietenwahnsinn wehren können. Nachdem Gegenbewegungen in anderen europäischen Staaten (z.B. Spanien) bereits relativ erfolgreich protestieren…

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An|ar|chie, die

(altgr. anarchia: Herrschaftslosigkeit)
bezeichnet einen Zustand der
Abwesenheit von Herrschaft.

Im Folgenden Artikel möchte ich euch kurz die neue Kampagne Zeit für Plan Ⓐ vorstellen. Die Kampagne der Anarchistischen Föderation Rhein-Ruhr, kurz AFRR, soll aufklären über den Begriff und die Idee der Anarchie und mehr Menschen für Ideen des Anarchismus begeistern. Durch die Verklärung  und falsche Verwendung des Begriffs Anarchie in den Medien und im allgemeinen Sprachgebrauch sind diese Ideen in Verruf geraten oder hinterlassen ein ungutes Gefühl bei vielen Menschen, die damit zum ersten Mal konfrontiert werden.

Die vielen recht jungen aber meist gut organisierten Gruppen der AFRR haben daher ein interessantes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, welches an vielfältigen Orten in Nordrhein-Westfalen von Oktober bis Dezember 2013 stattfinden wird. Einen guten Überblick über das Programm liefern das Plakat und der Flyer.

Los geht es am 5. Oktober mit einer Eröffnungsparty im AZ Mülheim um 21 Uhr.

Für musikalische Unterhaltung sorgen die Künstler*innen sookee, The Sentiments, DJ Tonsubversion und DJ Bada Bumm. Neben stehend findet ihr das Veranstaltungsplakat. Es wird sicher ein lohnendes Event, zu dem auch viele Aktivist*innen der Gruppen in denen ich organisiert bin definitiv hingehen werden! Eintritt: 5 Euro.

Hier ein Auszug aus dem weiteren Programm, speziell fürs Ruhrgebiet:

eröffnungsparty

11.10.2013 | 19:00 Uhr

Religionskritik aus anarchistischer Sicht
Vortrag
Subversiv, Bochumer Straße 126,
45886 Gelsenkirchen

14.10.2013 | 20:00 Uhr
Städte für Menschen, nicht für den Profit
Vortrag
Taranta Babu, Humboldtstraße 44, 44137 Dortmund

19.10.2013 | 19:00 Uhr
Was ist die Föderation deutschsprachiger
Anarchist*innen?
Vortrag mit anschließender Diskussion
AZ Wuppertal, Markomannen

25.10.2013 | 19:00 Uhr
Schwarzer Tresen mit Film: „Die Strategie
der krummen Gurke“
Trotz Allem, Augustastraße 58,
58452 Witten

29.10.2013 | 19:15 Uhr
„Black Cat Blues und andere Gedichte“
Lesung mit/von Hans Marchetto
Alsenwohnzimmer, Alsenstraße 27,
44789 Bochum

08.11.2013 | 19:00 Uhr
Anarchokommunismus
Vortrag
Subversiv, Bochumer Straße 126,
45886 Gelsenkirchen

Die Kampagne wird auch in einer Sonderausgabe der anarchistischen Zeitschrift Gai Dao vorgestellt: Sonderausgabe Nr.6 – Zeit für Plan A 

Ich werde in meiner Rubrik Anarchismus über den weiteren Verlauf der Kampagne berichten.

Zwangsräumung Verhindern NRW

29.09.2013. Hier ein kurzer Bericht vom gestrigen Recht auf Stadt Aktionstag „Keine Profite mit der Miete – für ein Recht auf Stadt für alle„, der bundesweit in 13 Städten mit Demos und Aktionen stattfand.

Los ging es am frühen Morgen auf der Konferenz Interventionen für ein Recht auf Stadt für alle im Kulturbahnhof Langendreer, wo unser Bündnis einen Workshop vorbereitet hatte. Es hatten sich doch einige Menschen im damit gut gefüllten Studio 108 eingefunden, das Programm war auch sehr interessant gestaltet. Der Workshop von Zwangsräumung Verhindern NRW sollt ein der ersten Workshop-Phase stattfinden. Das Bündnis war mit drei Aktivist*innen angereist, den Workshop besuchten dann aber leider nur zwei Teilnehmer, von denen einer bereits an mehreren Bündnis-Aktionen teilgenommmen hatte. Aufgrund einer sofort einsetzenden sehr lebhaften Diskussion haben wir unser eigentliches Programm über Bord geworfen und unsere Standpunkte versucht deutlich zu machen. Den Aktivisten wurde verdeutlicht, dass es zumindest…

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Zwangsräumung Verhindern NRW

Ohne einen Cent Mietschulden wird am 27. Mai ein Düsseldorfer wohl Opfer einer Zwangsräumung. Der Kampf um die Wohnung dauerte bereits drei Jahre. Hintergrund sind Schwierigkeiten mit früheren Nachbarn, die inzwischen verzogen sind. Dem Mieter der Genossenschaftswohnung wurde damals allerdings die Mitgliedschaft gekündigt. Deshalb wird die Wohnung nun zwangsgeräumt. Und das obwohl es mit den jetzigen Nachbarn überhaupt keine Schwierigkeiten mehr gibt. Hätte man den Mieter wieder in die Genossenschaft aufgenommen, wäre das Problem gelöst gewesen.

Erst am Abend vor der drohenden Räumung haben wir erfahren, dass der Betroffene bereits Kontakt zum Bündnis „Zwangsräumung Verhindern NRW“ hatte. Die Informationen über seine bevorstehende Räumung drang trotzdem nicht rechtzeitig zu den Aktivisten durch. Zwangsräumungen sind in fast allen Fällen nicht vereinbar mit den Grundrechten. Wir betrachten daher auch diese Zwangsräumung als unnötig und nicht legitim und erklären uns solidarisch.

Falls jemand in eine ähnliche Situation gerät, kann er sich jederzeit an das…

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