Archiv für die Kategorie ‘Wir Bleiben Alle’

Das Mädchen im Park

Wer politisch aktiv ist und nach umsetzbaren Alternativen sucht, hat oft mehr Fragen als Antworten. Ich finde es spannend und oft sehr hilfreich, wenn Menschen mir Fragen stellen – so bekomme ich Anstöße, meinenen Standpunkt zu reflektieren und sich Dinge bewusst zu machen: Was mache ich hier eigentlich? Und warum? Wie bin ich hierher geraten? Und wo will ich eigentlich hin? Das und einiges mehr wollte die Graswurzelrevolution von mir wissen…und herausgekommen ist das folgende Interview über Anarchismus, Kommunen und alternative Medien. Lest einfach mal rein!

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Das Mädchen im Park

Es kommt einem Verbrechen gleich, Partei zu ergreifen. Als Journalist*in sollte ich mich niemals mit einer Sache gemein machen – ganz egal, ob die Sache gut oder schlecht ist. So habe ich es im Studium gelernt. Journalist*innen sollen neutral und objektiv berichten. Die eigene Meinung darf dabei keine Rolle spielen, und wenn doch, dann bitte nur in der Kommentarspalte. Mit dieser Berufsphilosophie hatte ich schon früh meine Probleme. Und inzwischen weiß ich: Ich habe andere Leitlinien.

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Eine Reise ohne Rückfahrtschein

Veröffentlicht: 5. September 2016 in Wir Bleiben Alle

Das Mädchen im Park

Es fühlte sich zwar an wie ein ausgiebiger Sommerurlaub, war aber doch viel mehr als das: Rund 500 Menschen kamen beim Anarchistischen Sommercamp in Niederösterreich zusammen, um ein Leben ohne Zwänge zu gestalten und gemeinsam die anarchistische Theorie mit solidarischer Praxis zu füllen.

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Symptome lindern oder Ursachen bekämpfen?

Veröffentlicht: 15. Oktober 2015 in Wir Bleiben Alle

Das Mädchen im Park

Ich bin überfordert, schlicht und ergreifend überfordert. Immer wieder spüre ich den Impuls, mich zurückziehen, mich mit dem Thema Asylpolitik nicht mehr zu beschäftigen und mich an anderer Stelle zu engagieren. Gleichzeitig weiß ich: Das geht nicht! Es geht hier um so viel, es steht so viel auf dem Spiel, dass ich nicht einfach einen Rückzieher machen kann – auch wenn es bequemer wäre.

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Das Mädchen im Park

Es hat nicht lange gedauert, da geisterten sie wieder durch die Medien: Die ach so gewaltbereiten Aktivist*innen, die nichts anderes im Sinn haben als Zerstörung, Sachbeschädigung und Schlägereien mit der Polizei. Auch nach den diesjährigen Blockupy-Protesten durften diese Bilder natürlich nicht fehlen: Böse Antikapitalist*innen, die über Zäune klettern und die Europäische Zentralbank mit Farbbomben bewerfen. Und ich frage mich, wer denn gefährlicher ist: Die 2000 Demonstranten, die in Frankfurt gegen die Sparpolitik der Troika protestieren? Oder der „alternativlose“ Kapitalismus, der die tägliche Ausbeutung von Mensch und Natur in Kauf nimmt, um das Rad des Profits am Laufen zu halten?

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