A & O

11th April: In front of and inside City Hall: Protest against Racism and Nationalism

Unter dem Titel „Sahnetorte“ protestierten heute rund 200 Menschen vor dem Kasseler Rathaus,
als die Stadtverordnetenversammlung eröffnet wurde. Traditionsgemäß übernahm die Sitzungsleitung zunächst der sogenannte „Alterspräsident“, in diesem Fall der 79-jährige AfD-Politik Johannes Zweig. Aufgerufen zu der Kundgebung hatte Die Partei Kassel im Rahmen des „Systematischen Aktionsbündnisses gegen rassistische Stadtverordnete“, kurz Sahnetorte.

Im Verlauf der Kundgebung hielt auch ein Aktivist der Gruppe A & O eine ausführliche Rede über die Gefahren der rassistischen und rechtspopulistische AfD, die mit Zitaten von AfD-Politiker*innen aus Kassel und bundesweiten AfD-Größen gespickt war und so die ganze menschenverachtende, nationalistische und marktradikale Ideologie offenlegte.
Die Gruppe A & O war mit einigen Aktivist*innen sowie dem neuen Banner „Grenzen von der Karte streichen, Staaten müssen Menschen weichen“ vor Ort.

Grenzen

Um 16 Uhr verlagerte sich ein Teil des Protests ins Rathaus, als die Stadtverordnetenversammlung…

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A & O

Black Friday 29th April: Talk ‚Anarchafeminism –  Basics and Discussion‘

Am 29. April um 19 Uhr lädt die Gruppe A & O zum ersten schwarzen Freitag in Kassel in das FachBeschäft für Interaktion ein, in der Frankfurter Straße 60. Eine Aktivistin der neuen anarchafeministischen Gruppe about:fem aus Köln wird einen Vortrag zu  spannenden Fragestellungen halten.

Ist der Anarchismus von sich aus eine feministische Strömung? Welche Kritik gibt es an der (weißen und bürgerlichen) feministischen Geschichtsschreibung aus libertärer Perspektive? Wie hat sich Anarchafeminismus entwickelt und welche Gruppen und Personen waren dabei prägend? Was bedeutet das alles für anarchistische und feministische Bewegungen heute? Zu diesen Fragen möchten wir einen Input geben und freuen uns danach auf eine spannende Diskussion mit euch.

Wir wollen die Fragen gemeinsam diskutieren und in offener Runde gemütlich beisammen sitzen. Später wird es noch Musik aus der Konserve geben sowie gekühlte Getränke. Natürlich wird auch ein Infotisch nicht…

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Worte finden für das Unsagbare

Veröffentlicht: 20. März 2016 in Anarchie, Kommentar

Das Mädchen im Park

Ich bin sprachlos – und genau deshalb muss ich versuchen, zu schreiben. Vielleicht hilft es, in meinem Kopf wieder ein wenig Ruhe einkehren zu lassen und meine Gedanken wieder zu fokussieren. Heute ist in der Stadt verkaufsoffener Sonntag. Juhu! Und ich sitze hier und denke: Was zur Hölle geht da draußen eigentlich vor? Wie kann es sein, dass es immer weiter geht, dass es immer schlimmer wird und wir – die vielen Menschen, die daran etwas ändern wollen – scheinbar keine Antwort darauf finden?

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Symptome lindern oder Ursachen bekämpfen?

Veröffentlicht: 15. Oktober 2015 in Wir Bleiben Alle

Das Mädchen im Park

Ich bin überfordert, schlicht und ergreifend überfordert. Immer wieder spüre ich den Impuls, mich zurückziehen, mich mit dem Thema Asylpolitik nicht mehr zu beschäftigen und mich an anderer Stelle zu engagieren. Gleichzeitig weiß ich: Das geht nicht! Es geht hier um so viel, es steht so viel auf dem Spiel, dass ich nicht einfach einen Rückzieher machen kann – auch wenn es bequemer wäre.

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Freie Menschen statt freier Märkte!

Veröffentlicht: 10. Oktober 2015 in Anarchie
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Das Mädchen im Park

Die GegnerInnen und KritikerInnen der Freihandelsabkommen TTIP und CETA demonstrieren am 10. Oktober 2015 deutschlandweit unter dem Motto “Gemeinwohl statt Konzerninteressen”. Sie bemängeln unter anderem die undemokratischen und intransparenten Verhandlungen, die wachsende Macht der Großkonzerne und die zunehmende Privatisierung und Liberalisierung der Wirtschaft. So berechtigt diese Kritikpunkte sind – sie reichen bei weitem nicht aus!

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L’état et moi: Wohin mit dem Staat?

Veröffentlicht: 13. September 2015 in Anarchie
Schlagwörter:

Das Mädchen im Park

Ich gebe zu, es ist ein gewagtes Projekt. Es scheint utopisch und naiv, den Staat abschaffen zu wollen. Aber vielleicht ist es genau deshalb der richtige Weg. Vielleicht müssen wir endlich damit anfangen, das Undenkbare zu denken, um tatsächlich etwas zu verändern. Wir sollten aufhören, uns am Bestehenden zu orientieren, um einen Weg in eine bessere Zukunft zu finden. Die existierenden Strukturen haben schließlich genau die Verhältnisse geschaffen, die wir kritisieren. Wie sinnvoll kann es also sein, diese Strukturen zu nutzen, wenn wir eigentlich etwas ganz anderes wollen?

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Source: Handeln statt die eigene Stimme abzugeben: Anarchistisches Organisierungstreffen Bochum am 26.09.!